Landeck – Derzeit wird noch der Kochlöffel geschwungen, in den nächsten eineinhalb Jahren wird es die Maurerkelle sein. Der Fachberufsschule für Tourismus und Handel in Landeck steht ein großer Umbau bevor – viereinhalb Millionen Euro fließen in die Generalsanierung des Gebäudes, das inzwischen ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat. Gestern wurde das Projekt offiziell vorgestellt.

„Dass es in so kurzer Zeit gelungen ist, den Umbau anzugehen, ist für die Region ein Meilenstein“, freute sich Direktor Günther Schwazer über den Beschluss der Landesregierung.

„Wir sind uns der Verantwortung bewusst.

Es wird eine riesige Herausforderung, aber die nehmen wir gerne an“, betonte er in Anwesenheit von Landeshauptmann Günther Platter und Bildungslandesrätin Beate Palfrader.

Die Arbeiten betreffen vor allem den Rezeptions- und Restaurantbereich und die Küchen im Erdgeschoß, die auf den neuesten Stand gebracht und den Hygienevorschriften entsprechend umgebaut werden – insgesamt sind es 1200 Quadratmeter Nutzfläche, betonte Dieter Probst, Abteilung Hochbau des Landes. Neben der Sanierung des Gebäudebestandes wird die Schule um 280 Quadratmeter erweitert. Für die Schüler bedeutet das, dass sie zusammenrücken müssen.

Ab Oktober soll gebaut werden, ab Mai 2015 übersiedeln die Küchen vorübergehend ins Schülerheim. Trotz beengter Verhältnisse der ehemaligen HAK-Küche, die seit wenigen Jahren leer steht, werde man dort auch die Verpflegung der Jugendlichen aufrechterhalten können.
Nicht alle Wünsche der Schule konnten bei den Baumaßnahmen auch berücksichtigt werden. Im ursprünglichen Plan war damals unter anderem auch eine Unterkellerung des Zubaus vorgesehen. Diese hätte rund eine halbe Million Euro mehr gekostet, wurde wie andere Ideen aber eingespart.

„Im Tourismus wird immer über die Infrastruktur geredet, entscheidend sind aber die gut ausgebildeten Mitarbeiter“, so Platter, der die Bedeutung des Wirtschaftssektors mit 2000 Lehrlingen und 700 Lehrbetrieben im Bezirk Landeck hervorhob.

Für ihn sei der Umbau zugleich ein Bekenntnis der Landesregierung zu diesem Standort, erklärte der Landeschef.

Die Qualität der Arbeitskräfte, die in Tirol ausgebildet werden, könne man daran messen, „dass sie auf der ganzen Welt in Top-Positionen im Tourismus zu finden sind“, betonte Bildungslandesrätin Beate Palfrader.

Die Kosten des Umbaus werden je zur Hälfte vom Land und den Gemeinden getragen. Bis Ende 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Von Matthias Reichle
Tiroler Tageszeitung

Pressekonferenz mit Landeshauptmann Günther Platter
Landesrätin Beate Palfrader, Direktor Günther Schwazer und Dir.Stv. Wolfgang Mimm
http://www.landeck.tv/php/videodetail2.php?id=92178

geschrieben am 06. 06. 2014 von BDS Wolfgang Mimm BEd

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