hören fühlen riechen spüren tasten schmecken wahrnehmen staunen lachen genießen eine eindrucksvolle Team-Erfahrung aus einer unerwarteten Aufgabenstellung.

Die Schüler staunten, was ihre vielen Sinne an Eindrücken zu bieten hatten, so bewusst wie kaum und auch in dieser ungeahnten Langsamkeit, allein zu "sehen" gab es für sie nichts. SIE ENTDECKTEN DAS UNSICHTBARE

Programm:
Zum Start die alle überraschende Zusammenstellung neuer 4er/3er Teams über das Ziehen von Farbkarten und der Eintritt in den lichtfreien Raum. Jede Gruppe wurde zu ihren eigenen Tischen geführt, rundum eine "Szene am großen weiten Wasser". Nach tiefem Durchatmen lauschten Die Schüler/innen erst einmal all den vertrauten Klängen und wir luden sie ein, sich diese Stimmung mit der Kraft ihrer Fantasie nun auszumalen.

Es folgte die Aufforderung, Team-Sprecher/innen zu nominieren und dann die völlig unerwartete, die Schüler/innen kreativ herausfordernde Aufgabenstellung, wie (Beispiel) "bauen Sie bitte mit den Gegenständen, welche Sie am Tisch vorfinden, in 30 Minuten ein schwimmfähiges Wasser-Fahrzeug, zur Halbzeit und kurz vor Ablauf werden wir Ihnen die noch verbleibende Zeit bekannt geben, viel Erfolg."

Eine eindrucksvolle Teamerfahrung und auch Selbsterfahrung auf der lichtfreien Bühne zu Wahrnehmung und Kommunikation.

Das schrieben die Schüler danach:
"Es waren für mich zwei schöne und aufregende Stunden. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich nicht so viel erwartet bzw. es hat meine Erwartungen übertroffen. Es war überall dunkel, wir hörten nur die Stimmen von unseren Mitschülern und im Hintergrund die alltäglichen Geräusche. Es war ein komisches Gefühl. Es beweist uns, dass wir nicht immer auf die Augen vertrauen sollten. Allein mit Hören kann man im Leben viel erreichen."

"Es war ein cooles Erlebnis. Man sieht gar nichts. Ob jemand neben dir steht oder wo du hingehst alles ist schwarz. Man muss anderen Menschen vertrauen und ich konnte mich gut hineinfühlen, wie blinde Menschen fühlen und denken."

"Eine ganz neue Erfahrung, die ich mitgenommen habe. Eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Man konnte sich einfach in die Welt eines blinden Menschen hineinversetzten."

"Es war eine spannende Erfahrung und man muss es einfach gemacht haben. Man musste sich einfach vertrauen weil man überhaupt nichts gesehen hat."

Von BOL Thomas Schranz

geschrieben am 16. 09. 2014 von Dipl.Päd. Mag. Clemens Unterthiner

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