Traditionelles Zeltenbacken mit den Köchinnen und Köchen der 3a.

Landeck, 23. November 2017, es war 7:30 als unsere Reise in die Welt der Bäcker begann. Im Konvoi machten wir uns auf in Richtung Schnann. Unser Ziel war die Tochterfiliale der Bäckerei Ruetz, um Zelten zu backen. Vorn voran im blauen Suzuki Swift fuhren unsere Fachlehrer Herr Wieser und Herr Thaler und wir, die Schüler und Schülerinnen der 3a, in unseren Flitzern hinterher. Mit von der Partie waren ein Audi A3, ein Suzuki Jimmney und wieder ein Swift, aber in rot. Aber jetzt zum Wesentlichen.

Schlussendlich in der Bäckerei angekommen, ging es erst einmal den Morgenstunden entsprechend gemütlich weiter. Mit Kaffee, Tee und Gebäck saßen wir im ersten Stock und konnten richtig wach werden. Eine halbe Stunde später wurden wir dann dem langjährigen Bäckermeister Michael vorgestellt. Wir adjustierten uns also mit Mantel und Bäckermütze, noch schnell ein Foto und schon ging es los.

Michael erklärte uns, dass jeder Zelten auf einem Schwarzbrotteig aufgebaut ist, im Verhältnis 1:4, also ein Teil Teig und die restlichen vier Teile bestanden aus verschiedensten getrockneten Früchten und Nüssen, die zuvor einen Tag lang in Rum eingeweicht wurden. Aus diesen Zutaten entstand ein klebriger aber gut formbarer Teig. Jeder und jede bekam eine Aufgabe zugeteilt, formen, mit Hefeteig einschlagen oder dekorieren, alle hatten ihren Platz gefunden. In null komma nix hatten wir über hundert Zelten produziert und überraschten mit unserer Arbeitsfreude nicht nur unsere Lehrer.

Während die Zelten rasteten, gönnten wir uns eine Verschnaufpause von dreißig Minuten. Danach schoben wir unsere Backwerke in den Ofen. Michael führte uns noch durch die Bäckerei und wir waren beeindruckt, wie viel hier produziert und jeden Tag frisch gebacken wird. Abschließend verabschiedeten wir uns und bedankten uns herzlich bei Michael für die tolle Erfahrung.

Dadurch dass wir aber so unglaublich schnell waren, hatten wir massig Zeit, die wir nutzen um uns das Fleischspezialitätengeschäft Wetter anzusehen. Obwohl wir unangemeldet ins Geschäft schneiten, nahm sich der aus der Schweiz stammende Metzger die Zeit, um uns das Dry-Age-Verfahren genauer zu erklären. Leider konnten wir bei den Fleischteilen nichts so glänzen, aber wie man uns, die 3a, kennt, werden wir das schleunigst ausbessern.

Um zwölf Uhr fuhren wir dann selbstständig zurück in die Schule. Natürlich dem Tempolimit entsprechend, wie wir es Herrn Wieser versprochen hatten. Dankeschön an Herrn Wieser und Herrn Thaler, dass sie diese Kochstunden für uns so toll gestaltet haben und auch danke an die Schulleitung, dass jeder und jede von uns am nächsten Tag einen frisch gebackenen Zelten erhalten hat. Es hat viel Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung.





geschrieben am 04. 12. 2017 von Monika Murr

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